Fun - Gedichte



GEDICHT DES TAGES

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TANZEN

Tanz, lehre mich zu strahlen.
Lass die Sonne in meinem Innersten erglühen
in meinem Innersten
erwärme mein Herz und meine Seele.
Ich weiss mich geborgen
in der Umarmung des Tanzes.
Der Tanz bringt mich heim
ich erkenne wo ich sein will.


Tanz im Licht

Ein Tanz im Licht von Glück und Liebe
im Angesicht der Weihnachtszeit
bringt uns in Dunkelheit den Frieden
als Strahl befreiter Herzlichkeit

Des Schöpfers Wort als innere Kraft
heißt Wärme in der kalten Zeit
durchdrungen von dem Lied des Herzens
der Melodie der Menschlichkeit

Im Glanz der Wahrheit und Erkenntnis
umhüllt vom Duft der Offenheit
bewegt von Mitgefühl und Hoffnung
im Angesicht der Weihnachtszeit

Wilma Thomalla

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Als ich einmal reiste...

Als ich einmal reiste,
reist' ich ins Tirolerland!
Da war ich der Kleinste
in dem ganzen Land.
Die Herren, die Damen
standen schon vor meiner Tür,
wollten mich anschauen
mich kleines Murmeltier.

Ei, Murmeltier kann tanzen,
tanzen kann das Murmeltier,
Murmeltier kann tanzen
eins, zwei , drei und vier!

Magnus Böhme


Tanz aus der Reihe

Komm und tanz mit mir

tanz tanz tanz
tanz tanz tanz

tanz aus der Reihe

Komm und tanz mit mir
lass uns zusammen
aus der R E I H E
einfach ausbrechen

Lass uns unseren
eigenen Tanz tanzen
mit Toten und mit Leichen
niemand sonst ausser uns

Komm und tanz mit mir

tanz tanz tanz
tanz tanz tanz

tanz aus der Reihe

Komm und tanz mit mir
lass alles hinter dir (hinter)
folge nicht ihrem Schritt
komm und tanz nur mit mir

mir mir mir

Mach die Augen zu
und nimm meine Hand
merkst du wie sie wachsen
die Flügel der Freiheit?

Komm und tanz mit mir

tanz tanz tanz
tanz tanz tanz

tanz aus der Reihe

Alles egal denn
wir haben alles riskiert
in einer anderen Bahn
in einer anderen Richtung!

Die Wehrmacht verlassen
die Bestimmung im Müll

lass uns nur noch tanzen!

Annelena Witthus

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Tanz der Feen

Der Mond leuchtet silbern in finsterer Nacht,
Weißer Nebel kriecht leise durch die Wälder,
Die Zweige der Bäume wiegen sich sacht,
Und im Atem des Windes rauschen die Felder.

Ein Friedhof, in Waldes Dunkel verborgen,
Liegt düster und still in sanftem Schein.
Hier haben ein Ende Kummer und Sorgen.
Vergessen des Lebens quälende Pein.

Am Rande des Friedhofs liegt eine Gruft.
Der Hauch von Äonen umgibt ihre Mauern.
Uralte Magie liegt hier in der Luft,
Zu spüren für jene, die kamen zu trauern.

Hier liegen die Kinder des Lichts aufgebahrt,
Unberührt von der Zeit in Särgen aus Glas.
Ihre Schönheit, nach all den Jahrzehnten bewahrt,
Im Geiste lebendig, da man sie nie vergaß.

Ein junger Mann betrat die Gruft in der Nacht,
Mit Bitterkeit im Herzen und einer Träne im Gesicht.
Ein Lied erklang in seinem Kopf, voller Macht,
Ließ erneut lodern der Feen Lebenslicht.

In Engelsgestalt tanzten sie zu der Weise,
Die sich dem Sänger über die Lippen stahl.
Mal verzweifelt laut, mal sanft und leise,
Mal rauschhaft schnell, mal langsam, voll Qual.

Immer schneller und schneller wurde ihr Reigen.
Selbst der Sänger von ihnen zum Tanzen verführt.
Seine Stimme durchbrach das uralte Schweigen,
Hatte ihr Schmerz doch die Feen berührt.

Sie tanzten und tanzten. Minuten? Stunden?
Die Zeit verging für sie wie im Flug.
Doch schließlich musste der Sänger verstummen
Als ihn der Ohnmacht Schwinge forttrug.

Als er endlich erwachte am Boden der Gruft
Lagen die Feen wieder still danieder.
Verklungen war die Musik in der Luft.
Vergangen seine so zeitlosen Lieder.

Nicole Deilmann

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An den Mistral - Ein Tanzlied

Mistral-Wind, du Wolken-Jäger,
Trübsal-Mörder, Himmels-Feger,
Brausender, wie lieb ich dich!
Sind wir zwei nicht Eines Schoßes
Erstlingsgabe, Eines Loses
Vorbestimmte ewiglich?

Hier auf glatten Felsenwegen
Lauf ich tanzend dir entgegen,
Tanzend, wie du pfeifst und singst:
Der du ohne Schiff und Ruder
Als der Freiheit freister Bruder
Über wilde Meere springst.

Kaum erwacht, hört ich dein Rufen,
Stürmte zu den Felsenstufen,
Hin zur gelben Wand am Meer.
Heil! da kamst du schon gleich hellen
Diamantnen Stromesschnellen
Sieghaft von den Bergen her.

Auf den ebnen Himmels-Tennen
Sah ich deine Rosse rennen,
Sah den Wagen, der dich trägt,
Sah die Hand dir selber zücken,
Wenn sie auf der Rosse Rücken
Blitzesgleich die Geißel schlägt, -

Sah dich aus dem Wagen springen,
Schneller dich hinabzuschwingen,
Sah dich wie zum Pfeil verkürzt
Senkrecht in die Tiefe stoßen, -
Wie ein Goldstrahl durch die Rosen
Erster Morgenröten stürzt.

Tanze nun auf tausend Rücken,
Wellen-Rücken, Wellen-Tücken -
Heil, wer neue Tänze schafft!
Tanzen wir in tausend Weisen.
Frei - sei unsre Kunst geheißen,
Fröhlich - unsre Wissenschaft!

Raffen wir von jeder Blume
Eine Blüte uns zum Ruhme
Und zwei Blätter noch zum Kranz!
Tanzen wir gleich Troubadouren
Zwischen Heiligen und Huren,
Zwischen Gott und Welt den Tanz!

Wer nicht tanzen kann mit Winden,
Wer sich wickeln muß mit Binden,
Angebunden, Krüppel-Greis,
Wer da gleicht den Heuchel-Hänsen,
Ehren-Tölpeln, Tugend-Gänsen,
Fort aus unsrem Paradies!

Wirbeln wir den Staub der Straßen
Allen Kranken in die Nasen,
Scheuchen wir die Kranken-Brut!
Lösen wir die ganze Küste
Von dem Odem dürrer Brüste,
Von den Augen ohne Mut!

Jagen wir die Himmels-Trüber,
Welten-Schwärzer, Wolken-Schieber,
Hellen wir das Himmelreich!
Brausen wir ... o aller freien
Geister Geist, mit dir zu zweien
Braust mein Glück dem Sturme gleich. -

- Und daß ewig das Gedächtnis
Solchen Glücks, nimm sein Vermächtnis,
Nimm den Kranz hier mit hinauf!
Wirf ihn höher, ferner, weiter,
Stürm empor die Himmelsleiter,
Häng ihn - an den Sternen auf!

Friedrich Nietsche

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Komm, tanz mit mir

Da bist du nun,
bleicher
Knochenmann
und schaust
mich
fragend
an.

Ich habe geahnt,
wie tief
deine Augen
sind.

Komm , tanz mit mir.

Tanz mit mir über den Seen , den blauen,
zwischen den Lüften , den lauen ,
über den Wäldern und all ihren Wipfeln,
über den Bergen und all ihren Gipfeln,
komm , tanz mit mir.

Ich weine
nicht,
das ist
schon
lange
her.

Ich bin bereit
du bist
seit
Zeiten
mein
Freund

Komm , tanz mit mir.

Tanz mit mir
über den Wellen der Meere,
fliegend durch Himmelsheere
in heißen Feuern
von Leidenschaft und Liebe
durch den Regen von Wahrheit und Lüge

Tanz mit mir.
In deinem Arm
wird mir
so
unendlich
warm.

Tanz mit mir
in deine dunklen Welten zu millionen Sternen
zu Universums Fernen
nur....wer mag ich da noch sein?

Tanz mit mir,
doch wär`s
mir lieber
wenn du mich vorerst
vergißt

Ich hab nicht geahnt ,
wie schön
das Leben ist.
In deinen Armen
fühl ich`s pulsieren
kann endlich
seine Liebe
spüren.

Komm , tanz mit mir,
Aber laß mich
noch einmal gehn.
Wir werden uns
später
sicher
wiedersehn.

Mara Krovecs

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Wenn ich könnte ...

Wenn ich könnte...
Auf den Tisch, über die Akten
direkt zum Fenster hinaus.
Die Hauswand entlang
Wie auf einem Gehsteig
Aufs Dach

Tanzen

Hubschrauber umkreisen mich
Volle Beschallung
Bässe, Höhen, alles passt
Die Stadt hört mich tanzen
Video wall
Zwölf Monitore
Ich sehe mich tanzen
Live
Und die Stadt schaut zu

Konfettiparade
Alle Akten zerstückelt
Beim Fenster die Häuser hinunter
Ich riesle auf die Straße nieder
Millionenfach
Sehe mich von unten
Sehe mich von oben
In Hubschrauberkreisen

Am Dach tanzend

Es gibt mich
Ich lebe
Alles dreht, alles lebt

Und ich tanze

Uwe Flemming


Holzschuhtanz...

Wenn wir im Sommer mal nach Holland geh'n,
und zur Erholung an die blauen Seen,
sehn wir den Fischer und die Fischersfrau,
das Röcken rot, die Strümpfe blau.

Er hat Hosen wie ein Rock soweit,
sie hat ein Häubchen auf zu jeder Zeit.
Und was sollt man meinen,
Holzschuh an den Beinen,
tanzen sie zu jeder Zeit den
hm hm hm Holzschuhtanz.

Unbekannt

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