Literatur - Autoren




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James Rollins / James Clemens

James Rollins, ein Pseudonym von James Paul Czajkowski
(1961 in Chicago), ist ein Amerikanischer Veterinärmediziner und Schriftsteller. Er wurde bekannt durch Abenteuer-Thriller wie Sub Terra, Operation Amazonas oder Mission Arktis. Zudem veröffentlicht er als James Clemens Fantasy-Romane.

Nachdem Rollins an der University of Missouri ein Undergraduate-Studium in Evolutionsbiologie absolviert hatte, schloss er im Jahr 1985 seine Ausbildung mit einem Doktortitel in Veterinärmedizin ab. Anschließend zog er ins El Dorado County in Kalifornien und eröffnete dort eine Praxis.

Nebenbei versuchte er, Kurzgeschichten zu verfassen, von denen er jedoch keine über einen Verlag veröffentlichen konnte. So entschied er sich, einen Roman zu verfassen. Er nahm sich vor, an fünf Tagen in der Woche jeweils mindestens drei Seiten mit doppeltem Zeilenabstand zu schreiben und stellte so innerhalb von weniger als einem Jahr sein erstes Buch fertig. Nachdem das Manuskript zu Sub Terra nach 49 Fehlschlägen vom fünfzigsten Verleger angenommen worden war, erschien es 1999 als erstes Werk unter dem Pseudonym James Rollins.

Bereits kurz davor kam jedoch der Roman Wit'ch Fire in die Läden, den er als James Clemens über Terry Brooks veröffentlichen konnte. Brooks war einer der Preisrichter beim Maui Writers' Conference Contest gewesen, für welchen Rollins ein kurzfristig fertiggestelltes Manuskript einreichte.

Für die nächsten 10 Jahre arbeitete Rollins weiterhin in seiner Praxis und schrieb jährlich mindestens ein Buch. Erst als im Jahr 2009 sein Werk Das Flammenzeichen auf Platz 2 in der Bestsellerliste der New York Times aufgestiegen war, verkaufte er seine Praxis

Schon als Junge war Rollins von den Geschichten Howard Carters und seiner Entdeckung vom Grab des alten ägyptischen Pharaos, König Tutanchamun, fasziniert. Diese Geschichte spornte ihn an, den Roman Excavation zu verfassen. Darin geht es um einen Archäologen Henry Coklin und seinen Neffen Sam, die eine vergessene Inka-Stadt in den Anden entdecken. In dieser Stadt finden sie einen Schatz, jedoch auch einen schrecklichen Fluch.

Die Lektüre populärer Autoren wie Edgar Rice Burroughs, Jules Verne oder H. G. Wells trug dazu bei, dass er selbst zeitgenössische Romane, gefüllt mit Magie, Gruseleffekten und Monstern, veröffentlichte.

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Brandon Sanderson

Brandon Sanderson (19. Dezember 1975 in Lincoln, Nebraska) ist ein Amerikanischer Autor von Fantasy-Romanen.

Sanderson wurde zweimal für den John W. Campbell Best New Writer Award nominiert Bekannt wurde er vor Allem durch seine Mistborn-Reihe (dt. Nebelgeboren).

Zwischen 2009 und 2013 schrieb er nach dem Tod Robert Jordans den Abschluss von dessen Rad der Zeit-Zyklus.

2013 gewann er den Hugo Award für den besten Kurzroman mit The Emperor’s Soul sowie einen zweiten Hugo Award in der Kategorie 'Best Related Work' für das Werk 'Writing Excuses Season Seven'.

Brandon Sanderson wurde am 19. Dezember 1975 in Lincoln, der Hauptstadt des US-Bundesstaats Nebraska, geboren und ist dort aufgewachsen.

2005 schloss er ein Studium in Kreativem Schreiben an der kirchlichen Brigham Young University in Provo, Utah mit einem Master ab. Schon an der Universität beteiligte er sich an dem semiprofessionellen „Leading Edge“-Projekt, einem Science-Fiction-Magazin und schrieb an seinem Debütroman Elantris.

Seit Juli 2006 ist Sanderson verheiratet. Der Autor lebt derzeit in American Fork (Utah).

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Michael Crichton

John Michael Crichton (* 23. Oktober 1942 in Chicago, Illinois; † 4. November 2008 in Los Angeles) war ein Amerikanischer Schriftsteller, Drehbuchautor und Regisseur.

Michael Crichton war das erste von vier Kindern des Journalisten John Henderson Crichton und dessen Ehefrau Zula Miller Crichton. Er wuchs in Roslyn auf Long Island auf und hatte zwei Schwestern, Kimberly und Catherine, und einen jüngeren Bruder, Douglas.

Er studierte am Harvard College (Abschluss, Bachelor of Arts B.A., 1964) und an der Harvard Medical School (Abschluss M.D., Doctor of Medicine, 1969). Nachfolgend war er als Dozent am Salk Institute for Biological Studies in La Jolla, Kalifornien tätig. 1988 war er Gastdozent am Massachusetts Institute of Technology.

Crichton begann schon als Student unter dem Pseudonym John Lange erste Romane zu veröffentlichen. Ein weiteres Pseudonym ist Jeffery Hudson – eine Anspielung auf seine Körpergröße von 2,06 Meter. Er verfasste 26 Romane und 11 Drehbücher.

Viele seiner Bücher wurden auch als Filme Kassenschlager, allen voran Jurassic Park, bei dem er ebenfalls das Drehbuch verfasste. Als Regisseur hat er selbst mit Westworld, Coma und Runaway kleine Klassiker des Genres gedreht.

1990 erwarb Warner Bros. im Auftrag von Steven Spielberg die Rechte an einem Drehbuch, in dem Crichton bereits 1974 Erfahrungen aus seiner ärztlichen Tätigkeit verarbeitet hatte. Daraus wurde als Emergency Room – Die Notaufnahme eine der erfolgreichsten Fernsehserien überhaupt.

Im Jahr 1999 gründete er das Computerspiel-
Entwicklungsstudio Timeline Studios, um seine eigenen Spiele-Ideen zu verwirklichen. Aufgrund mangelnden Erfolgs des einzigen veröffentlichten Spiels, des Adventures Timeline (eine Umsetzung seines gleichnamigen Romans) wurde das Unternehmen jedoch bereits 2001 wieder geschlossen.

2002 wurde eine in China neu entdeckte Dinosaurierspezies zu Ehren Crichtons Crichtonsaurus genannt. Begründet wurde dies mit der Popularität, die die Dinosaurier durch Crichtons Roman Jurassic Park und den entsprechenden Filmen erlangt haben.

2004 kam sein umstrittener Roman Welt in Angst heraus. Darin geht es um Ökoterroristen, die, um die Welt in Angst vor dem Klimawandel zu halten, ein künstliches Seebeben auslösen wollen. Der Roman kritisiert die nach Meinung des Autors ideologisierte Wissenschaft. Crichton hielt die Thesen vom weltweiten Klimawandel für falsch bzw. wenn es überhaupt eine Erwärmung gebe, dann sei sie Teil eines natürlichen Zyklus, da sich die Erde seit der letzten Eiszeit erwärme. Umweltschützer warfen ihm Missverständnis von Fakten und Fehlinformationen und die Leugnung der anthropogenen Ursachen der Klimaerwärmung vor. Auch die Aktualität des Themas durch das sich kurz nach Erscheinen des Romans ereignende Seebeben in Südasien trug zur Aufmerksamkeit bei. Obwohl ein fiktionales Werk, wurde ihm von der ölindustrienahen „American Association of Petrol Geologists“ ein Journalismuspreis verliehen.

Crichton war fünf Mal verheiratet, vier Mal geschieden und Vater einer Tochter. Eine seiner Ehefrauen war Anne-Marie Martin.

Der Autor erlag am 4. November 2008 im Alter von 66 Jahren in Los Angeles einem Krebsleiden (Kehlkopfkrebs).


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Markus Heitz

Markus Heitz (10. Oktober 1971 in Homburg) ist ein deutscher Fantasy-, Horror- und Science-
Fiction-Autor.

Nachdem Heitz 1991 sein Abitur an der katholischen Privatschule Johanneum in Homburg abgeschlossen und im folgenden Jahr seinen Grundwehrdienst in Bexbach verrichtet hatte, studierte er bis ins Jahr 2000 Germanistik und Geschichte, zuerst auf Lehramt, dann auf Magisterabschluss.

Anschließend arbeitete der Protestant als freier Journalist bei der Saarbrücker Zeitung.

2003 erhielt er für seinen ersten Roman "Die Dunkle Zeit 1 – Schatten über Ulldart" den Deutschen Phantastik-Preis in der Kategorie Bestes Roman-Debüt National.

Seit seinem Durchbruch mit dem Roman "Die Zwerge" ist er freier Autor.

Er ist Mitbesitzer eines Irish Pubs in Zweibrücken und wohnt in Homburg.


Das Rollenspielsystem Justifiers wurde 1988 in den USA entwickelt.

Markus Heitz sicherte sich die Rechte und entwickelte gemeinsam mit anderen Autoren eine modernisierte Version des Rollenspiels, die aber inzwischen wieder eingestellt wurde.

Eine darauf basierende Reihe von Romanen und Comics wird jedoch weiter fortgesetzt.


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